Die Idee, zu unserem Video-Seminar auch Live-Chats anzubieten, entsprang dem Umstand, dass uns zum einen sehr viele Anrufe von HSH-Haltern mit den unterschiedlichsten Fragestellungen erreichen. Zum anderen ist daraus aber auch ersichtlich, wie groß der Informationsbedarf hier teilweise noch ist.

Die Live-Chats finden per Zoom statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Sollten mehr Anmeldungen eingehen, als freie Plätze zur Verfügung stehen, greift unsere Warteliste. Wir werden den entsprechenden Themenkomplex dann nochmals aufgreifen. Fragen zu den einzelnen Themenkomplexen können im Vorfeld per Mail unter chat@maremmano-hilfe.de eingereicht werden. So können Fragen evtl. im Vorfeld schon gebündelt und die zur Verfügung stehende Zeit optimal genutzt werden. Jeder sollte den Chat am Ende mit einem guten Gefühl verlassen.

Der Link zum jeweiligen Zoom-Chat geht jedem angemeldeten Teilnehmer für den jeweils aktuellen Termin am Wochenende vor dem gebuchten Chat per E-Mail zu. Eine separate Bestätigung, dass die Anmeldung angekommen ist, erfolgt nicht. Bis jetzt sind aber alle Anmeldungen angekommen und kein Chat-Teilnehmer wurde vergessen.

Montag, 26. Februar 2024, 19:30 Uhr–21:30 Uhr
Thema: Dünnes Eis – Vom Familienmitglied zum Problemhund?

Unkostenbeitrag: 30 Euro

Als Halter eines HSH weiß man es eigentlich: Der Herdenschutzhund ist, wie er ist. Gezüchtet und über Jahrhunderte hinweg selektiert, bestimmte Aufgaben und Anforderungen zu erfüllen, kann er viele Dinge hervorragend abrufen. Sein Schutztrieb ist in der Regel ausgeprägt, er hat bestimmte, genetisch fixierte Verhaltensweisen, die er bei Gelegenheit auch auslebt, er kann Distanzunterschreitung und unhöfliche andere Vierbeiner nicht ausstehen und er schnappt auch schon mal zu, wenn ihm etwas nicht passt und seine Warnsignale nicht ernst genommen werden. Wird man den Anforderungen, die ein HSH an seinen Halter stellt, jedoch gerecht und ist man bereit, sich als Persönlichkeit zu entwickeln und gemeinsam mit dem Hund zu wachsen, ist das die beste Basis für ein gutes und erfülltes Miteinander.

Vieles jedoch kann ein Herdenschutzhund aber auch nicht leisten. Doch wo sind die Grenzen dessen, was ein HSH zu leisten vermag? Und wann befinden wir uns mit unserem Hund in Situationen, wo das Eis langsam dünn wird und wir uns Gedanken über zum Beispiel ein gewisses Gefahrenpotenzial für unsere Umwelt oder gar die eigene Familie machen müssen? Wann ist der HSH ein Problemhund? Oder sind wir das Problem? Unsere Erwartungen? Unsere Anforderungen? Und welche Rolle spielt die Pubertät in diesem Zusammenhang?

Kein leichtes Thema, über das wir an diesem Abend mit Ines Grunwald sprechen wollen und vielleicht auch interessant für alle diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Herdenschutzhund anzuschaffen.

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Montag, 18. März 2024, 19:30 Uhr–21:30 Uhr
Thema: Vom Welpen bis zum Senior – unser HSH in den verschiedenen Lebensphasen

Unkostenbeitrag: 30 Euro

Er lässt es ruhig angehen

Eben noch turnte unser vierbeiniger Freund als munteres Fellknäuel durchs Haus, ließ keinen Schabernack aus und so manches Mal brachte er uns zur Verzweiflung, weil er kaum zu bändigen war. Aufregend war die Pubertät mit all ihren Facetten und Ungewissheiten. Nicht nur einmal blamierten wir uns bis auf die Knochen mit unserem Hund und wünschten uns, dass sich der Boden sofort auftun möge. Irgendwann hatten wir dann einen fertigen und souveränen “Verlasshund”. Die aufregende Zeit war vorbei. Jeder wusste, wie der andere tickt, man war ein eingespieltes Team. Und plötzlich fällt uns auf, dass unser Fellfreund ganz dunkel um die Schnauze geworden ist, die Augen sind vielleicht schon etwas trübe und die Spaziergänge nicht mehr so ausgiebig. Aus unserem überbordenden Welpen ist ein genügsamer Senior geworden.

Doch … jedes Alter hat seine Qualitäten, seine Herausforderungen und seine Anforderungen an uns. An diesem Abend wollen wir über die Bedürfnisse des Hundes in den unterschiedlichen Lebensphasen sprechen, aber auch über die Anforderungen, welche die jeweilige Lebensphase an uns stellt. Wir freuen uns auf die unterschiedlichsten Erfahrungen und auf einen regen Austausch zu diesem Thema. Tierpsychologin und Hundeverhaltenstherapeutin Ines Grunwald wird dazu wieder ihr schier unerschöpfliches Wissen einfließen lassen und viele Tipps und Ratschläge geben.

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